Das Coil-Coating-Verfahren

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Das Coil-Coating-Verfahren

Das metallische Trägermaterial (Stahl oder Aluminium) wird als Band (Coil) vom Walzwerk angeliefert. Aluminiumcoils wiegen 5 bis 6 Tonnen, Stahlcoils bis zu 20 Tonnen.

Das Coil wird am Anlageneinlauf platziert und dort mit konstanter Geschwindigkeit abgerollt, durchläuft dann die verschiedenen Vorbehandlungs- und Beschichtungsstufen und wird schließlich wieder aufgerollt.

Dank zweier Bandspeicher am Anfang und am Ende der Anlage kann der Prozess kontinuierlich ablaufen: Sie erlauben das Einsetzen eines neuen Coils durch Bandheften (und das Abnehmen des fertigen Coils) ohne Bremsen oder Anhalten der Anlage.


Eine moderne Coil-Coating-Anlage verfügt über folgende Prozessschritte:

  • Mechanisches Anheften des neuen Coils an das ablaufende
  • Bandreinigung
  • Bürsten
  • Oberflächenvorbehandlung durch chemische Umwandlung
  • Bandtrocknung
  • Ein- oder beidseitiger Grundierungsauftrag
  • Durchlaufen des ersten Trockners (15 bis 60 Sekunden)
  • Kühlstrecke
  • Ein- oder beidseitige Decklackbeschichtung
  • Durchlaufen des zweiten Trockners (15 bis 60 Sekunden)
  • Abkühlung auf Raumtemperatur
  • Aufrollen des beschichteten Bands

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